DOCTOR LOVE POWER

Swampboogie, blues’n’roll with a whole lot of soul. Eine klassische Barband mit einem stilsicheren Repertoire von Creedence, über Van Morrison bis zu Willy DeVille, von Fats, über T-Bone bis zu Hank, so begann die Geschichte von DOCTOR LOVE POWER 1991 am Hamburger Hans-Albers-Platz, in der Großen Freiheit und in Clubs wie Knust und Logo. Virtuosität war weit weniger gefragt, als mit dem Publikum zu feiern.

Über die Jahre hinweg ist die Musik von Gitarrist und Sänger Mark „Doc“ Bloemeke roh geblieben. Er hat in Austin/TX und in New Orleans, LA gespielt Und den Sound des Sumpfes, der Bars und der nicht zu bändigen Natur kann er so wenig abwaschen wie seine Aversion gegen glatte Popproduktionen und hässlichen deutschen Schlager. Seine Mitmusiker haben immer wieder gewechselt, bis 2011 David Hintze am Bass zum bislang stabilsten Faktor in der Geschichte der Band wurde. Nach zwei Alben (2009 „On Our Way To Odessa“ und 2014, „Pawn Shop Diaries“) ist 2016 Heiko Dentzer als Drummer zum festen Bestandteil des Powertrios geworden.
Die Coversongs von damals ersetzt die Band bei rund 50 Konzerten im Jahr immer häufiger durch eigene Werke aus der Feder von Mark, aber die Stimmung ist geblieben. Es ist die Atmosphäre einer verräucherten düsteren Bar mit klirrenden Biergläsern, verschwitzten, ineinander verschlungen tanzenden Körpern und dem erotischen Versprechen, am Ende des Abends vielleicht noch ein bisschen weiter zu ziehen.
Musikalisch liefern David und Heiko das virtuose Fundament, auf dem sich der Doc mit seiner Gitarre austoben kann, seine bassige Bariton-Röhre a la Howlin’Wolf oder Willy DeVille einsetzt oder sich mit beißendem Timbre wie John Fogerty noch im lautesten Stimmgewirr Gehör verschafft, um die Botschaft der Liebe zu verkünden.

Inzwischen gibt es die Musik von DOCTOR LOVE POWER in verschiedensten Formaten zu sehen und hören:
Das klassische Powertrio spielt vor allem im Norddeutschen Raum in Clubs, auf privaten Feiern, auf Festivals und in kleinen Theatern und immer heißt es „Just For You“! Manchmal ist Kat Ballou, des Docs Liebste dabei und bietet Backingvocals und Augenschmaus.
Einige Wohnzimmerkonzerte spielen auch David und Mark im Duo, wenn es wirklich mal ruhig zugehen muss.
Einmal im Jahr touren Kat und Mark als DOCTOR LOVE POWER & His Nurse durch die Lande und lassen es knistern.
Äußerst rar sind Solo-Konzerte des Doc, bei denen man den Schmerz der Blues in jeder Faser spüren kann.

Mit Last Rebel Records (LC 34322) hat Mark Bloemeke 2017 sein eigenes Plattenlabel gekauft und veröffentlicht fortan seine und die Werke von Künstlern wie Claus Ulrich auf Vinyl-LPs und CD. Es lohnt sich immer, einen Blick auf die Seite www.last-rebel-records.de zu werfen.

Die Bücher „John Fogerty und das Drama Creedence Clearwater Revival“ und „John Fogerty – Songs For Everyone“ von Mark sind im Voodoo Verlag erschienen und gibt es im Buchhandel.

www.last-rebel-records.de